ABSCHIED VON ADOLF HITLER?

128 Jahre ist es bereits her, dass Klara im österreichischen Braunau mal wieder schwanger war. Als dritte Frau des Zollbeamten Alois und mit bereits zwei verstorbenen Babies hat die Trauer und die Angst vor weiteren Verlusten, die eigentliche Vorfreude auf den Familienzuwachs gedämpft.

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Gehemmte Emotionalität und systemisch gesehen eine gewisse "Abwesenheit" im seelischen Sinn, sind Details der mütter-lichen Fürsorge. Der Vater im Staatsdienst und mit der für die Zeit, das ländliche Brauchtum und den Umständen einer dritten Ehe einhergehenden Prügel bei "Fehlverhalten" war ebenfalls kein lichtvolles oder fröhliches Element für den Nachwuchs.

Beim Hineinspüren in die Lebensumstände und das Umfeld des am 20. April geborenen Adolf nehme ich Dunkelheit, Feuchte und Bedrängnis wahr. Die Situation gleicht einer im Keller eingesperrten Ratte, die ihr Dasein mit Pirschgängen und Nahrungssuche absolviert. Dabei ist anzumerken, dass auch in jeder Ratte das Potential des Lichtes wohnt. Alle Geschöpfe auf der Erde sind ja in Essenz aus den gleichen Elementen geschaffen - so hätte diese Ratte theoretisch auch auf einer Hängematte in der Karibik landen können!

Schauen wir nun mit der angebrachten Professionalität und unter Zuhilfenahme von wissenschaftlichen Erkenntnissen unserer Zeit auf die Situation. Zunächst ist die Epigenetik auf die Tagesordnung zu rufen. Ihre Haupterkenntnis liegt darin, dass die Entwicklung eines Wesens grundsätzlich von der ganzheitlichen Umgebung abhängt, in dem die entscheidenden ersten Lebensphasen verbracht werden. Dabei spielt im Fall von Menschenkindern sowohl die Zeit im Mutterleib, die Geburt an sich und die ersten Lebensmonate und -jahre eine entscheidende Bedeutung.

Aus der Psychologie ist bekannt, dass die Entfaltung bestimmter Persönlichkeitsmerkmale und Charakterzüge sowie darauf aufbauend der gesamte Lebensweg mehr mit den im Unterbewussten gespeicherten Erinnerungen zu tun hat, als mit logisch nachvollziehbaren oder individuell kontrollierbaren Entscheidungen. Oft wird zur Verdeutlichung dieser Tatsache die Analogie eines Eisberges herangezogen - nur den kleine sichtbare Teil oberhalb des Wassers entspricht der Selbstwahrnehmung der meisten Menschen. Ihr Dasein jedoch stützt sich auf tiefgehende vielschichtige Bestandteile des Berges. Da sind ebenso wie bei echten Bergen Informationen aus vielen Zeitepochen eingearbeitet, die auf Form, Standort und sonstige Charakteristika des Eisberges Einfluss ausüben.

Außerdem können wir ausführen, dass in jedem Wesen zu allen möglichen Aspekten jeweils beide Polaritäten im Potential vorhanden sind. Es geht letztendlich für Jeden darum, sich selbst so zu kennen, um sich bewusst und achtsam selbst durch's Leben zu führen.


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