VERÄNDERUNGEN IM EINKLANG

Wer sich sieht, sich kennt, sich annimmt, sich begleitet, sich vertraut, sich wertschätzt = sich liebt, der / die hat den Schlüssel zu kosmischer Resonanz und ganzheitlicher Wahrnehmung. Die Achtsamkeit zeigt täglich die Wunder der Verbundenheit und ermöglicht Entspannung auch in kritischen Momenten.

Wann sind solche "kritischen" Momente eigentlich?

Immer dann, wenn unser Nervensystem und die darin symbolisierten Glaubenssätze als Verknüpfungen von Symbolen und Erfahrungen einer Veränderung begegnen. Alte Strukturen werden wie bei einem Erdbeben hinterfragt, die sinnerfüllten Aspekte integriert und die transformierten Elemente dem ewigen Zyklus des Wandels übergeben.

Viele Menschen reden heute davon, Altes loszulassen. Mir ist es wichtig, zu definieren, was LOSLASSEN eigentlich bedeutet. In meiner Erfahrung geht es keinesfalls um das Abschieben bzw. Ausgrenzen. Vielmehr dürfen wir im Bewusstsein der Metaprozesse erleben, wie jedes Detail im Leben durchfühlt und dann weitergegeben werden möchte. Ein passendes Bild dazu ist die "stille Post":

Spieler A nimmt eine Information auf - eine Idee. Er/Sie fasst die Idee in Worte und vermittelt sie seinem Nachbarn Spieler B. Dieser wiederum nimmt die Worte (und die sie ausmachenden Vibrationen auf, filtert sie automatisch, um sie in eigene Worte fassen zu können. Dann geht die Information weiter zu Spieler C. Parallel zu diesem bekannten Vorgehen haben auch Spieler B und C eine (manchmal unbewusste) Vermutung zur Originalidee, welche ihre Informationsaufnahme beeinflusst. Ausserdem nimmt Spieler C auch etwas von der ersten Übergabe (von A auf B) wahr. Wenn nun Spieler C seinen aktuellen Stand der Information (seinen eigenen primären Impuls + Vermutungen aus der ersten Datenübergabe + Wahrnehmung in der Kommunikation mit B) an Spieler A weiterreicht, empfängt dieser eine angereicherte Version seiner Ausgangssituation.

Aus der Biologie wissen wir, dass sich die zwei grundlegenden vitalen Prozesse WANDEL / EVOLUTION und STABILITÄT / STAGNATION gegenseitig ergänzen. Veränderungen geschehen meist in einem stabilisierendem Umfeld bzw. Stagnation eröffnet die Chance auf Evolution. Je abstrakter die Wandlungen, desto weniger rational sind auch die sicherheitsgebenden Aspekte. Wichtig für die selbstverantwortliche Entfaltung ist die Klarheit über beide Aspekte und die ganz persönlichen Ressourcen in Momenten des Umschwungs bzw. des Wachstums.

Wer sich nun auf so einen Veränderungsprozess einlässt, der generiert im Unterbewusstsein automatisch Alarmglocken und Nervosität. Der bewusste Umgang mit Ängsten und Sorgen, d.h. das Hineinspüren und annehmen dieser Warnsignale, ermöglicht deren Integration in den Prozess. Jeder Wandel bringt Fragezeichen mit sich und es geht darum, die KONTROLLE über mögliche Entwicklungen loszulassen, ohne dabei die Angst auszugrenzen. Wer sich annimmt, wie er bisher war - auch mit dem Wunsch, alle Eventualitäten abzuwägen - und die Furcht vor dem Umbekannten ganz in sich aufnimmt, der geht den Weg von der Kontrolle zum VERTRAUEN. Er traut sich und dem Leben - wohlwissend dass die bestmögliche Lösung auf ihn wartet (auch wenn er/sie diese kaum oder nur wage im Meer der Möglichkeiten zu vermuten mag).

In diesem Blickwinkel ist die Evolution der Situation und somit des Einzelnen und des Ganzen ein schicksalsähnliches LOS, dass es anzunehmen gilt. Die Erde dreht sich, die kosmischen Konstellationen wandern ohne Unterbrechung. Mutter Natur zeigt täglich neue Wunder und die menschlichen Zellen erneuern sich kontinuierlich. In diesem Umfeld aus Veränderung ist Jeder eingeladen, sich im Vertrauen an den Herausforderungen und Wachstumsmöglichkeiten im eigenen Leben zu erfreuen und saft mitzuschwingen. So entsteht Einklang und das Gefühl, zum großen Wunder dazuzugehören.

Wenn nun in diesem Einklang das tägliche Leben an die Tür klopft und kleine oder große Krisen zu neuen Wegen einladen, ist unser Nervensystem in sich gestärkt, um diese Herausforderungen zu meistern. Die stille Post wird zu einem bereichernden Abenteuer und der Spaß steht an oberster Stelle. Die Ausgangsinformationen wird durch Transformation immer wieder neu erfunden. Die Prozesse und Zwischenprodukte können als Teil des Ganzen in ihrem jeweiligen Moment bleiben. Dort sind sie weiterhin existent - doch unsere Beziehung zu ihnen verändert sich.

Jeder entscheidet selbst über die Intensität von Beziehung mit den Momenten und Wesen seines Weges. Loslassen bedeutet in diesem Zusammenhang das bedingungslose Akzeptieren der jeweiligen Realität und die Übernahme der Verantwortung für unsere emotionalen Reaktionen. Wo früher Angst vor Kontrollverlust war, darf jetzt Vertrauen auf das Leben sein. Ich habe die Angst gespürt und bewusst erkannt. Dadurch fühlt sich die Angst integriert und dient mir nun als Wegweiser. Wir stehen derart in Resonanz miteinander, dass die Veränderungsimpulse in gesunder Art & Weise in meinem Leben wirken.

EINKLANG mit dem Ganzen, mit der Natur, mit meinen Zellen und mit allen Aspekten in mir = EINKLANG mit mir und meinem Weg!

Dieser Einklang ist mein Surfbrett durch das Leben. Ich schaue auf meine energetische Reinheit - im Denken, Fühlen, Wissen, Handeln, Sagen, Essen - und genieße die Fahrt durch die Wellen / Welten.


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